KW39 – Fundstücke der Woche

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Hallo ihr Lieben,

letzte Woche habe ich im Zug endlich die Minimalist Doku geschaut. Vieles ist nicht neu, wenn man sich schon länger mit dem Thema beschäftigt. Trotzdem war sie sehenswert und motivierend. Ich möchte mit euch mein Lieblingszitat (von Aj Leon) aus der Doku teilen:

When you recognize that this life is yours and that it is your one and only and when that ceases to be esoteric bullshit and when that’s not hippie poetrie anymore, when the pragmatism of that statement seeps directly into your bones, and you recognize that this is it, everything changes. 

Das ist glaube ich einer der Knackpunkte. man kann es noch so oft hören, lesen, sehen, erzählt bekommen. Aber bevor man es nicht selbst bis in die Knochen versteht, fühlt, sich emotional darauf einlässt… bleibt es hohl und kommt nicht an.

 

Ansonsten haben sich wieder ein paar lesenswerte Links zum Teilen angesammelt, die ich vor dem Wochenende noch teilen möchte 🙂

http://anchukoegl.com/hinterherrennen/ um daran zu erinnern, oder auch mal darüber nachzudenken, was wir uns mit dem ganzen Gehetze, dem Vollgepacke unseres Kalenders alles antun!
Wie Anchu in dem Artikel auch beschreibt, ist es in anderen Ländern noch teils sehr unterschiedlich.. In Spanien hat man sich viel mehr Zeit genommen, um einfach miteinander zu quatschen. Sei es an der Supermarktkasse, oder in der Arztpraxis .. Zwischenmenschliches ist einfach noch wichtiger als das alles terminlich perfekt abläuft. Noch viel krasser war es in Indien, wo man einfach tagelang weder etwas geplant hat, noch “wirklich” etwas gemacht hat, außer mit der Familie, mit Nachbarn quaschen, vielleicht mal zum Markt gehen, Essen zubereiten. Stress habe ich dort nicht erlebt und wenn jemand nicht am Morgen vorbeigekommen ist wie angekündigt, dann halt am Nachmittag. Oder am nächsten Tag. Das kann einen als durchgeplanter Deutscher etwas wahnsinnig machen, aber wenn man sich darauf einlässt, erfährt man eine unendliche schöne Ruhe…

http://www.schwingelschwingeldingdong.com/2017/09/list-o-manie-urlaub-zuhause-aber-richtig-und-mit-moeglichst-viel-spass/ Viele tolle Ideen – nicht nur für den Urlaub zu Hause, sondern auch einfach mal so für den Abend mit dem Partner, für die Wochenenden, für die Seele 🙂

Aufgaben http://claudidoesyoga.blogspot.de/2017/09/wachstum-oder-aufgaben-die-wir-gestellt.html – Dieser “Shift”, diese Änderung im Denken, wenn einem Steine auf den Weg gelegt werden, kann wirklich helfen. Vielleicht ist der Schicksalsschlag, oder das abgesagte Event, oder der Streit in dem Moment wirklich ein Schock oder eine Belastung für uns. Aber vielleicht … nur ganz vielleicht entsteht ja daraus etwas, dass sonst nicht passiert wäre. Dass uns nicht wach gerüttelt hätte. Was mir unheimlich hilft bei “negativen” Ereignissen und wenn etwas nicht so läuft, wie ich es gerne hätte ist, dass ich es erst einmal aus der Beobachterhaltung betrachte, ganz neutral. Einfach offen bin dafür, dass es mir vielleicht auf anderer Ebene doch weiterhelfen kann. Das muss nicht immer stimmen, aber es nimmt erst einmal die Wucht der Enttäuschung.

http://paulocoelhoblog.com/2017/09/11/i-cant-wait-for-the-day-when-life-finally-makes-sense-2/  Zum vorherigen Link passt auch dies hier. Vielleicht macht es ja auch einfach am Ende gar keinen Sinn? Vielleicht muss es das gar nicht? Vielleicht geht es einfach nur ums Erleben? Wer weiß!

http://www.raetsels-bewohner.de/2017/09/12/unter-uns-ujo/ Ein schöner Gedanke, eine schöne Einteilung. Ob es uns darum so gut tut, in der Natur zu sein?

http://www.gluecksdetektiv.de/innere-kritiker/ Viele viele Jahre habe ich daran gearbeitet, den inneren Kritiker in mir auszuschalten, oder besser gesagt umzuschulen. Es ist besser geworden, aber es liegt noch ein langer Weg vor mir! Gerade bei einem Schweigetag beim Yoga, als wir unsere Gedanken nach jeder Asana analysieren sollten, fiel mir auf, dass fast alles gegen mich gerichtete, negative Gedanken a la “du kannst das gar nicht, Mensch, du verstehst auch nichts” waren. An Tagen, an denen es mir nicht so gut geht, bemerke ich häufig, dass meine Selbstverurteilungs-Kassette fröhlich im Hintergrund läuft. Das Bemerken hilft aber, aktiv etwas dagegen zu machen, die Stopptaste zu drücken und mich selbst wieder aufzubauen. Denn es ist nunmal so, dass absolut niemand, am allerwenigsten ich selbst, etwas von den heruntermachenden Gedanken hat. Es motiviert mich nicht, sondern  macht mich traurig, ängstlich, wütend. Raus aus der Negativspirale komme ich dann nur mit neuen Gedanken. Hier sei auch nochmal auf Robert Betz verwiesen, der dazu viele tolle Seminare hat!

http://www.zeit.de/arbeit/2017-09/viertagewoche-arbeitszeiten-freizeit-einkommen-verzicht Was ist dir wichtiger – Zeit oder Geld? Gerade dieser Satz fasst es wirklich schön zusammen:

Mir fiel auf, wie viel Geld ich früher ausgegeben habe, um Zeit zu sparen. Lieferservice. Taxifahrten. Teure Flüge, um sich keinen Urlaubstag zu verschwenden. Und was habe ich mit dieser gesparten Zeit gemacht? Ich habe mehr gearbeitet, um mir all diese Dinge kaufen zu können.

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