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5 einfache Tipps für mehr Nachhaltigkeit in deinem Haushalt!

by Stefanie

Wenn es dir so geht wie mir anfangs und du gar nicht weißt, wo du am besten anfangen sollst, dann bist du hier richtig. Die ganz einfachen Tipps in diesem Artikel kann wirklich jeder zumindest teilweise umsetzen und leistet somit einen wichtigen Beitrag für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

1. Wegwerfartikel nach und nach ersetzen

Zugegeben, dies kostet einmalig etwas mehr Geld, aber schont auf lange Sicht gesehen die Ressourcen und den Geldbeutel. Was in deinem Haushalt wirfst du nach Gebrauch weg? Wattepads? Windeln? Toilettenpapier? Küchenrolle? Es gibt mittlerweile wirklich für alles eine nachhaltige Alternative, und neben Stoffwindeln, waschbaren Wattepads und Baumwolltüchern können die „Fortgeschrittenen“ statt Toilettenpapier z.B. zu der Lösung von HappyPo greifen.

Nachhaltigkeit zu Hause

Gehe am besten einmal Raum für Raum durch deine Wohnung und schreibe dir auf, was du hier noch an Wegwerfartikeln hast. Gerade in Küche und Badezimmer finden sich häufig die größten „Übeltäter“. Dann mach dich auf die Suche nach nachhaltigen Alternativen, z.B. hier. Mein Tipp ist es, nicht sofort alles umzustellen, sondern einfach langsam und nach und nach ein Produkt nach dem Anderen zu ersetzen. Natürlich sowieso erst, nachdem du deine letzten Vorräte aufgebraucht hast, denn noch funktionierende Einwegprodukte wegzuwerfen ist das Schlechteste, was du tun kannst!

2. Unverpackt und plastikfrei einkaufen

Das ist selbst im Familienalltag eigentlich gar nicht so schwierig, wie ich z.B. hier beschrieben habe. Nimm dir auch hier am besten etwas Zeit und sei nicht frustriert, wenn nicht alles auf einmal geht. Schau dich im Supermarkt um die Ecke um, welche Produkte du hier in Pappe oder Glas verpackt kaufen kannst. Als nächsten Schritt kannst du auch etwas Neues probieren: Besuche einen lokalen Wochenmarkt, einen Bioladen in deiner Nähe, den nächsten Unverpackt Laden. Du wirst sehen: Es macht viel Spaß und inspiriert ungemein, unverpackte oder zumindest besser verpackte Alternativen kennenzulernen und auszuprobieren.

3. Nachhaltiger waschen

Vielleicht hast du schon einmal von Waschkastanien & Co. gehört, aber darum soll es hier gar nicht gehen. Wäschst du deine Wäsche, wenn es wirklich nötig ist? Oder wandert jeder Pullover einfach aus Gewohnheit nach einmaligem Tragen in den Wäschekorb? Versuche es mal damit, Pullover und auch Hosen nach dem Tragen auslüften zu lassen, im Winter auch ggf. auf der warmen Heizung, im Sommer mit Kleiderbügel draußen. Schon meine Mama hat früher immer gesagt, dass man Pullover ruhig mehr als einen Tag tragen kann, wenn man einfach das Unterhemd wechselt 🙂
Bei Flecken gilt: Am besten sofort mit einem feuchten Lappen auswaschen – ist der Fleck erst einmal eingetrocknet, kommt man meist um eine Wäsche nicht herum.

4. Kaufstopp & Second Hand Wunschliste

Wenn du auch zu den Menschen gehörst, die gerne Spontankäufe oder Online-Bestellungen tätigen, dann ist das hier eine richtig gute Übung für dich: Verzichte einmal für mind. 30 Tage auf alle Einkäufe außer der notwendigen Haushaltsprodukte. Alles, was dir in den Sinn kommt und bei dem du denkst „Ah ja, das brauche ich noch unbedingt“ schreibst du dir auf eine Liste auf. Und dann schaust du nach Ablauf der Schonfrist nach, ob du den Gegenstand wirklich wirklich immer noch brauchst und falls ja, ob es etwas ist, was du auch Second Hand besorgen kannst. Was wir dabei festgestellt haben ist, dass sich „unglaublich wichtige“ Wünsche später einfach in Luft auflösen. Probier es einmal aus!

5. Plane deinen Wocheneinkauf

Ganz langweilig und eigentlich jedem bekannt, aber mit einem Wochenplan fürs Einkaufen und (Vor-)kochen wird viel weniger weggeworfen und definitiv auch Geld gespart – wir haben es mehrfach getestet und bestätigt. Wir kochen außerdem häufig die doppelte Portion und da mein Mann nicht so gerne zwei Abende hintereinander das Gleiche isst, frieren wir das Essen dann oft für einen späteren Abend in der Woche ein (kann man energietechnisch sicher noch verbessern, aber immer noch besser als Wegwerfen!). Es macht auch Sinn, sich eine Handvoll Lieblingsgerichte zusammenzustellen, bei denen man saisonale Gemüse frisch dazu kauft und beliebig variieren kann und feste Zutaten wie Getreide/Hülsenfrüchte sowieso in Großpackungen zu Hause hat – also vor allem Gemüsepfannen, Buddha Bowls, Suppen etc.

 

Natürlich ist die Liste hier noch längst nicht vollständig, aber für den schnellen Start sind dies schonmal gute Ansätze 🙂

Was sind denn deine Empfehlungen für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt?

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