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Plastikfrei Challenge – Fazit nach der ersten Woche

by Stefanie

Geschafft! Die erste Woche der plastikfrei Challenge ist vorbei und es hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Das Fazit fällt alles in allem gemischt aus:

  • Spontan beim Supermarkt um die Ecke alles ohne Plastik einkaufen ist meist nicht möglich.
  • Die unverpackten Angebote oder Waren in Glasflaschen sind häufig teurer.
  • Es ist etwas „unbequemer“ und kostet anfangs mehr Zeit, weil man vieles vergleichen muss. Dies wird sich mit der Zeit sicher geben, wenn man weiß, wo man was am besten plastikfrei erhält und wenn man gut geplant einkauft.
  • Es ist wirklich sehr einfach, Plastik zumindest zu einem großen Teil zu reduzieren, wenn man sich ein klitzekleines bisschen darauf vorbereitet und Gedanken macht (siehe z.B. https://utopia.de/galerien/verpackung-vermeiden-im-supermarkt/).
  • Einzelne Bereiche (vor allem Fleisch, Milchprodukte, Getreideprodukte und Eingelegtes) findet man in fast keinem Supermarkt unverpackt und nur selten in Glas oder Pappe. Hierfür muss man vermutlich direkt beim Erzeuger/Bauern kaufen oder doch in den Unverpackt Laden. An der Fleisch-/Käsetheke kann man meist selbst ein Gefäß zum Abfüllen mitbringen, das Abwiegen wird jedoch in der Regel trotzdem auf beschichtetem Papier gemacht (aus Hygienegründen/Vorschrift).

Ein paar Eindrücke unserer Einkaufswoche:

Viele unverpackte Biogemüse gibt es mittlerweile auch zu Angebotspreisen. Die billigsten Angebote sind jedoch weiterhin verpackt und konventionell (nicht bio).


Mittlerweile findet man in allen Supermärkten viel plastikfreies Obst und Gemüse, auch tiefgekühlt.

Nicht nur bei Alnatura gibt es Tiefkühlware in Pappverpackungen.

 

 

 

 

 

 

 

Alnatura setzt bei einem großen Teil von Obst und Gemüse ganz klar auf unverpackt. Auch Datteln kann man sich z.B. aus einem Glas in eine Papiertüte abfüllen.

3. Einkauf der Woche. Kichererbsen (hier in Konservendose aus Blech/Aluminium) im letzten Supermarkt nicht im Glas gefunden.

 

 

Unsere Abendessen diese Woche bestanden aus Vorgekochtem aus dem Eisfach (Daal), Blumenkohl & Kartoffel-Curry aus noch vorhandenem Gemüse, Pastasalat (Pasta war noch vorhanden) und Kürbissuppe. Gemüselastige vegane Abendessen bekommt man wirklich einfach unverpackt hin!


Am Wochenende habe ich dann der Vollständigkeit halber noch den Wochenmarkt bei uns in der Nähe getestet. Dabei habe ich gelernt:

  • Markt heißt nicht unbedingt bio!
  • Auch hier muss man sich selbst eine Tüte mitbringen, da man das Meiste sonst in Einwegplastiktüten bekommt
  • Es gibt eigentlich alles unverpackt – auch Kräuter, Pilze, Salate und Eier, die im Supermarkt immer verpackt sind.

Der Bauernmarkt hat mehr Charme als der Supermarkt

Auf dem Wochenmarkt ist das Obst und Gemüse eigentlich immer unverpackt.

 

Was wir also bisher gelernt haben:

  • Immer immer immer selber Tüten von zu Hause mitnehmen. Ich muss sie unbedingt gleich zu Hause wieder in meinen Rucksack packen, sonst vergesse ich sie meistens doch wieder!
  • Mahlzeiten im Voraus planen und mit Einkaufsliste einkaufen spart auf jeden Fall einerseits bares Geld, weil man (wir) definitiv weniger kauft und es werden weniger Lebensmittel verschwendet .
  • Einfach mehr kochen und zwei Tage hintereinander essen (ruhig mit einer kleinen Variation z.B. einer anderen Sauce oder Beilage dazu) spart Zeit und Geld.
  • Wenn man sich vegan ernährt, Hülsenfrüchte, Müsli, Pasta & Co. im Unverpackt Laden kauft, Obst & Gemüse auf Markt & im Supermarkt dann ist ein plastikfreies Einkaufen sehr gut möglich.
  • Am besten kauft man besonders im Unverpackt Laden oder wenn man Vorräte im Glas oder Pappe im Supermarkt findet gleich viel auf einmal. So muss man vor allem Pasta, Reis & Co. nicht häufig in kleinen Mengen oder doch wieder in Plastik verpackt (weil es schnell gehen muss) kaufen.

Wir machen auf jeden Fall weiter, bald werden im Unverpackt Laden die Pasta-, Reis- und Müslivorräte aufgestockt und dann geht es auch in anderen Bereichen im Haushalt an DIY-Projekte (Spülmaschinenreiniger, Weihnachtsgeschenke, …). Was macht ihr, um Plastik zu sparen?

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