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Weniger ins Haus einziehen lassen – Refuse & die Robinsonlisten

by Stefanie

Refuse – Verweigern von neuen Dingen

Im wundervollen Zero Waste Home Buch von Bea Johnson stellt diese die fünf wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Zero Waste Home vor: Refuse (Verweigern) – Reduce ( Reduzieren) – Reuse (Wiederverwenden) – Recycle – Rot (Kompostieren).

Ansetzen kann man hier an vielen Enden – z.B. erst einmal alle E-Mail Newsletter abbestellen, die zum Shopping animieren. Einkaufslisten schreiben, bevor man hungrig in den Supermarkt geht. Wenn man etwas kaufen möchte, diesen Wunsch aufschreiben und ein paar Wochen abwarten (und neu überlegen), ob man es denn wirklich wirklich braucht. Nehmt euch auch im Supermarkt keine gedruckten Flyer mit (diese gibt es auch online) und sagt Nein zu kostenlosen Goodie bags, die mit Kugelschreibern, Visitenkarten und anderem Zeugs gefüllt sind, das du sowieso nicht brauchst (es sei denn, dein einziger Kugelschreiber zu Hause ist gerade leer geworden?).

In diesem Blogartikel soll es aber noch um etwas anderes gehen:

Briefwerbung bekämpfen

Wundert oder ärgert es dich auch manchmal, dass du dich trotz der zunehmenden Digitalisierung immer noch mit zahlreichen Briefen und Prospekten herumschlagen musst?
Auf dem Weg zu weniger Müll bin ich dazu übergegangen, den Absendern der meisten Briefe (Kundenwerbung, Kontoauszüge, Angebote, …) zu schreiben, mir diese doch bitte elektronisch oder noch besser gar nicht mehr zuzustellen. Hierzu sammle ich jeden Monat die unerwünschte Post und schreibe dann die wortgleiche E-Mail an alle Briefabsender. Und voilà – die Briefflut wurde erheblich eingedämmt und beschränkt sich nun auf wenig, meist amtliche Post.

Was kann man sonst noch machen gegen ganz reguläre, aber unerwünschte Werbung? Neben dem bekannten Aufkleber auf dem Briefkasten kann man Werbung schon im Vorfeld aus dem Weg gehen, in dem man sich in einer Robinsonliste anmeldet – https://www.robinsonliste.de/.
In Deutschland gibt es hierzu zwei Verbände: den DDV (Deutschen Dialogmarketing Verband e. V.) und den I.D.I (Interessenverband Deutsches Internet); in Österreich die WKO (Werbung Marktkommunikation). Dies soll verhindern, dass einem Prospekte und Dialogpost aller Art zugestellt wird, ist jedoch leider noch ohne Garantie, dass sich die Absender auch daran halten (meiner Meinung nach trotzdem ein erster guter Schritt).

In der zugehörigen Podcastfolge von Marijana Braune – Refuse – wirst du noch viele weitere Anregungen dazu erhalten, wie du den Einzug neuer (auch oder vor allem kostenloser) Dinge in dein Zuhause stoppen kannst, lerne z.B. auch wenn es erstmal schwer fällt Nein zu sagen zu kostenlosem, aber meist nutzlosem Ramsch, der am Ende doch nur von dir weggeworfen wird oder deine Wohnung zumüllt.

Geschenkekiste für Gäste

Ein ganz toller Tipp, den ich ebenfalls bei Marijana Braune im Podcast gehört habe, ist es eine Kiste zu Hause mit allen unerwünschten aber noch zu gebrauchenden Gegenständen zu machen – die geschenkte Flasche Wein, nicht mehr getragene Kleidung, den x-ten Kochlöffel – und Gästen immer anzubieten in dieser Kiste zu schauen, ob sie etwas (oder alles) davon gebrauchen können (wir sind so schon einige Flaschen Wein, Bücher und Kuscheltiere losgeworden). So wird nichts was noch gut erhalten ist einfach weggeworfen und kann jemand anderem vielleicht noch Freude bereiten!

Welche Tipps zum Thema Refuse & Neues verweigern hast du noch für uns?

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