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Wie viele Kosmetikprodukte brauchst du wirklich?

by Stefanie

Die Deutschen geben geschätzt in diesem Jahr 14 Milliarden Euro für Kosmetik aus. (Quelle) Das sind pro Person (Babies, kleine Kinder und alte Leute mit eingerechnet) ca. 170 Euro. Wenn man davon dann einen Teil gar nicht braucht, nicht mag und nicht benutzt, ist das wirklich schade.

Der Ausgangszustand (bei mir zu Hause)

Hebt die Hand, wenn ihr mindestens ein Kosmetikprodukt doppelt oder in mehreren Ausführungen habt. Bei mir sah es wirklich schlimm aus im Kosmetikbereich (hier sind noch nicht mal meine Reinigungsprodukte enthalten):

Was benutze ich davon täglich? 1x Tagescreme, 1x Nachtcreme, 1x Mascara.

Was habe ich? 4 Tagescremes, 2 Nachtcremes, 2 Augencremes, 3 Mascara, 2 schwarze Lidschatten, weißen Lidschatten, Lidschatten Nude Palette (Moment.. ich trage doch gar keinen Lidschatten?), verschiedene Kajals, Eyeliner, 7 Nagellacke, 3 Makeups, Primer, und und und.

„Wie ist das nur passiert?“, frage ich mich beim Ausmisten

Vieles habe ich gekauft, weil es mich im Geschäft angesprochen hat, oder weil ich es mal ausprobieren wollte nachdem ich davon gehört habe. Oder weil ich mir davon erhofft habe, tollere Haut zu bekommen, ein makelloses Aussehen, weil es mich besser machen sollte. Oder weil ich so ein Chaos zu Hause hatte, dass ich ein Produkt nicht finden konnte. Noch ein Mascara, weil ich mit dem Ergebnis des ersten (und zweiten) nicht ganz zufrieden war.  Eine Creme von Lavera, weil das ja Naturkosmetik ist, dann eine von Garnier, weil die Haut damit irgendwie (dank Silikonen) frischer aussieht und so wurde es mehr und mehr, ohne dass ich erst gewartet habe, bis etwas aufgebraucht ist.

Damit ist jetzt Schluss, ich habe rigoros ausgemistet, verschenkt und teilweise entsorgt und ein paar Produkte werden noch aufgebraucht (was sogar Spaß macht), sodass letztlich nur noch eine richtig gute Tagescreme, ein Lippenpflegestift und mein Lieblingsmascara übrig bleiben sollen.

Und was, wenn ich mal echt müde und fertig aussehe? Dann ist das eben so! Zur Zeit ist das als Mama einer wenige Monate alten Tochter sowieso Dauerzustand, also habe ich mich schon an mein müdes Spiegelbild gewöhnt. Eigentlich tut es sogar nach den ersten paar Malen, die sich echt komisch angefühlt haben, ganz gut, so rauszugehen wie man eben ist. Nichts zu verbergen. Aber wie er/sie sich am Wohlsten fühlt, das sollte jeder für sich selbst entscheiden finde ich! Gegen pflegendes Makeup, Lippenstift und Lidschatten ist ja gar nichts einzuwenden, wenn es nicht irgendwo hinter dem Schrank vergammelt!

Worauf sollte man beim Neukauf von Kosmetik achten?

  • Glas ist leider nicht immer automatisch besser als Plastik, zumindest was die Ökobilanz angeht – da Glas schwerer ist, wird auch mehr CO2 beim Transport verbraucht, der Energieaufwand beim Recycling ist hoch.
  • Seifen und Haarseifen sind umweltfreundliche Alternativen ohne Plastik, die meist in Pappe oder unverpackt (z.B. bei Lush) zu bekommen sind.
  • Kaufe wenn möglich lieber eine große Packung statt mehrere kleine. Generell sind leichtere und weniger aufwendig hergestellte Verpackungen aus wenig verschiedenen Materialien besser
  • Je weniger Produkte, desto besser (hier ertappe ich mich selbst mit Waschgel, Reinigungsmilch, Gesichtswasser und Augenmakeupentferner für die Gesichtsreinigung am Abend. Eigentlich reicht Seife oder ein Waschgel wirklich aus, Augenmakeup bekommt man in hartnäckigen Fällen prima mit etwas Öl entfernt).
  • Selbstgemachte Kosmetik ist eine gute Alternative, hält sich jedoch in der Regel nicht lang. Mein Kaffeepeeling war z.B. nach 2 Wochen bereits verschimmelt, also stellt man hier am besten nur kleine Mengen her und verbraucht sie in wenigen Tagen.

Eine tolle Übersicht über Naturkosmetiklabel findest du hier: https://www.kontrollierte-naturkosmetik.de/hersteller_naturkosmetik.htm.

Meine Lieblingsmarken sind Lavera (Tagescreme, Mascara) und Weleda (Granatapfel Regenerationsöl).

Kennst du das Problem mit den ungenutzten und doppelten Produkten?
Hast du schonmal selbst Kosmetik oder Gesichtsmasken hergestellt? Was war dabei dein bestes Ergebnis? Kommentiere gern unter dem Artikel!

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